Gerade Auszubildende werden häufig gezielt von Cyber-Kriminellen angegangen, weil sie betriebliche Abläufe noch nicht kennen. Typische Angriffsflächen bieten zum Beispiel gefälschte, angeblich vom Chef stammende E-Mails oder vermeintliche Anrufe vom IT-Support.
Wichtig ist deshalb ein konsequentes und zielgenaues „IT-Onboarding“, das die neuen Kolleginnen und Kollegen mit der Firmen-IT und den Sicherheitsrichtlinien vertraut macht. Das hat auch versicherungstechnische Gründe. Denn viele Cyber-Policen leisten im Schadenfall nur, wenn Beschäftigte – also auch Azubis – zu IT-Sicherheitsthemen geschult wurden. Zu den wichtigsten Schulungsinhalten zählen beispielsweise:
Tipp: Alle Schulungsinhalte schriftlich dokumentieren
Wichtig: Für den Versicherer müssen die Schulungen im Zweifel auch nachweisbar sein. Folgendes sollte deshalb schriftlich dokumentiert werden:
Vor allem beim letzten Punkt wird häufig der Fehler gemacht, vorsorglich zu viele Berechtigungen zu erteilen. Auszubildende sollten aber nur auf Daten und Systeme Zugriff haben, mit denen sie auch wirklich arbeiten.
Tipp: Checken Sie die Sicherheitsanforderungen in Ihrem Cyberversicherungsvertrag und prüfen Sie, wie diese im Job-Alltag mit Auszubildenden umgesetzt werden können.
Checken wir gemeinsam, welche Cyber-Risiken damit einhergehen und was das für Ihre Versicherung bedeutet.

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Angelika Wendel
Finanzmaklerin
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